Poulet-Mast

Investieren Sie in die Zukunft der Geflügelproduktion!

Schweizer Poulet ist bei vielen Konsumentinnen und Konsumenten gefragt.
Besonders wichtig sind dabei die Schweizer Herkunft, klare Standards und eine verlässliche Produktion. Dafür braucht es Landwirtschaftsbetriebe, die Verantwortung übernehmen und Qualität mittragen. Wer in die Pouletproduktion einsteigt, stärkt den eigenen Betrieb und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Schweizer Versorgung.

Drei gute Gründe für den Einstieg in die Poulet-Mast

Gute Absatzperspektiven
Die Nachfrage nach Schweizer Poulet ist hoch. Für geeignete Betriebe eröffnet das langfristige Perspektiven in einem Markt, der sich weiterentwickelt.
Hohe Planbarkeit
Die Pouletmast arbeitet mit klaren Abläufen und wiederkehrenden Produktionszyklen. Das schafft Verlässlichkeit im Betriebsalltag und erleichtert die Planung.
Strukturierte und effiziente Produktion
Kurze Produktionszyklen, ein klarer Arbeitsrhythmus und ein im Verhältnis zum Ertrag überschaubarer Platzbedarf machen die Pouletproduktion für viele Betriebe zu einer interessanten Ergänzung.

Produktionsformen

Besonders tierfreundliche Stallhaltung (BTS)
Sie produzieren für die verschiedenen Marken von Migros, Denner und Migrolino. Die Masthalle muss über genügend Stallgrund- und Auslauffläche verfügen, erhöhte Sitzgelegenheiten, Scharr- und Ruheraum sowie geeignete Fütterungs- und Tränkeeinrichtungen verfügen. Zusätzlich steht den Tieren ein Aussenklimabereich mit Tageslicht zur Verfügung.
IP Suisse-Optigal
Micarna hat Anfang 2026 ihre Traditionsmarke Optigal in Zusammenarbeit mit IP Suisse weiterentwickelt. Neben den Anforderungen der besonders tierfreundlichen Stallhaltung (BTS) setzt IP Suisse Optigal auf eine langsamer wachsende Rasse mit robusteren Linien mit längerer Mastdauer.

Ihre Halle bauen

Der Bau einer Poulet-Masthalle ist ein grosser Schritt. Er schafft Perspektiven – für Ihren Betrieb, für die Schweizer Geflügelproduktion und für eine verlässliche Versorgung in der Schweiz.
Wir begleiten Sie bereits ab der Planungsphase: Dimensionierung, Genehmigungen, Stalltechnik und Bauüberwachung. Micarna steht Ihnen von Anfang an zur Seite – bis zum ersten Mastumgang und darüber hinaus.

Was wir suchen
Stallgrössen: 600 / 900 / 1200 m2
Produktionsformen: BTS-Standard und IP Suisse-Optigal

So gehen Sie vor

Der Bau einer neuen Masthalle dauert von der Idee bis zum bezugsbereiten Stall ca. 16 Monate, falls keine Einsprache erfolgt und keine Dokumente oder Abklärungen nachgereicht werden müssen.

  1. 1Betriebliche Grundlagen klären
  2. 2Projektplanung
  3. 3Baugesuch vorbereiten
  4. 4Baubewilligungsverfahren durchlaufen
  5. 5Detailplanung ausarbeiten
  6. 6Bau umsetzen

Entscheidend sind eine gute Bauorganisation, eine gute Koordination der Handwerker sowie die laufende Überwachung von Qualität und Kosten der Arbeiten.

Drei Punkte sind besonders wichtig:

Voraussetzungen früh klären
Bevor Sie starten, lohnt sich ein genauer Blick auf die wichtigsten Grundlagen. Unsere Berater unterstützen Sie dabei.
Finanzierung sauber planen
Micarna unterstützt Sie dabei, die Finanzierung realistisch zu planen und passende Finanzinstitute zu finden.”
Nachbarschaft und wichtige Personen früh einbeziehen
Wer offen kommuniziert, schafft Verständnis und Vertrauen. Deshalb ist es wichtig, das Umfeld früh zu informieren und den Dialog zu suchen.
Voraussetzungen

  • Geeigneter Landwirtschaftsbetrieb in gutem Zustand und unter guter Führung
  • Genügend Fläche: Freistehendes Gebäude 600 m2, Zufahrt 40 t direkt zur Geflügelmasthalle, 400 m2 Platz zum Manövrieren, auf Weideland
  • Für die Geflügelmastproduktion motivierter Betriebsleiter; Familiennachfolge garantiert
  • Gesicherte Finanzierung
  • Berechnung von Mindestabständen bei Tierhaltungsanlagen nach FAT-Bericht Nr. 476
  • Konformitätsbescheinigung bezüglich ökologischem Leistungsnachweis / BTS Vorgaben
  • Erfüllung der Höchsttierbestände gemäss der Verordnung vom 07.12.1998
  • Kein Hausgeflügel, Legehennen oder Schweine

Kennzahlen

  • Mastdurchgänge pro Jahr: rund 8 (bei 14 Tagen Zwischenleerzeit)
  • Mastdauer: 30-37 Tage
  • Mistanfall: 20 m2 pro Mastumtrieb
  • Investitionskredite: auf CHF 23/Mastplatz begrenzt, abhängig von der Düngerbilanz
  • Dauer des Bauprozesses: 16 Monate, wenn keine Einsprache erfolgt
  • Auszahlung: 10 Tage nach der Schlachtung
  • Fixkosten: vierteljährliche und von der Produktion unabhängige Auszahlung